Der Name
Im Jahre 1398 kaufte die vermutlich 1260 gegründete
Zunft der Bader und Scherer das damalige Haus «zum guldinen Sternen»
in der Freien Strasse 71 Basel. Dieses Haus hat unserer Zunft ihren Namen
gegeben. Es ist im Jahre 1889 leider abgerissen worden und nicht mehr
in unserem Besitz. Eine Tafel am heutigen Coop City Pfauen erinnert noch
an unser Zunfthaus.
Weitere Angaben zu unserer Zunftgeschichte
finden Sie hier».
Wer wir sind
Die Zunft vereinigt Basler Bürger, die politisch, kulturell, historisch
und gesellschaftlich an einer gesunden Weiterentwicklung unserer Stadt
interessiert sind.
Was wir wollen
Wir halten das Traditionsbewusstsein des Zunftwesens aufrecht, fördern
aber auch die Entwicklung neuer Werte. Wir unterstützen Tätigkeiten,
die das Gedeihen des städtischen Gemeinwesens fördern, aus Liebe
zu unserer Stadt Basel. Wir engagieren uns daher aktiv für unsere
Stadt aber auch für ihre Region. Unsere Zunft verhält sich parteipolitisch
und konfessionell neutral. Wir stehen insbesondere für sozial Schwache,
aber auch für Jugendliche in unserer Stadt ein und wollen diese als
Zukunftsträger fördern. Die Geselligkeit innerhalb der Zunft
soll gepflegt und erhalten werden.
Was wir tun
Allgemeines Jahres-Programm:
Neijoorsaadringgede
Jeweils am 1. Januar um 11 Uhr beim Dreizackbrunnen
Ecke Münsterberg / Freie Strasse. Seit 1996 laden wir alljährlich
die Zunftbrüder und die Bevölkerung Basels zur «Aadringgede»
an den Dreizackbrunnen am Münsterberg, aus einer dessen Röhren
zum Jahresbeginn Hypokras, ein traditioneller Gewürzwein, fliesst.
Die befreundeten Zünfte zu Brotbecken und Metzgern stiften Gebäck
und Wurstiges. Musikalisch begleitet wird dieser nunmehr traditionelle
Anlass vom gemeinsamen Zunftspiel.
Zwei Winteranlässe
Gemeinsam mit E. E. Zunft zum Himmel wird je ein kultureller Anlass im
Frühjahr und Herbst organisiert.
Zunftfahrt
Dies ist meist eine Ausfahrt mit kulturellem und kulinarischem Programm.
Jungbürgerfeier/-fest der Stadt Basel
Engagiertes Mitwirken an einer jährlich stattfindenden
exklusiven «VIP-Party» für alle im Kanton Basel-Stadt
wohnhaften Schweizerinnen und Schweizer, die volljährig werden. weiter»
Soziale Einsätze
Seit 2006 realisieren wir mindestens einmal im Jahr, gemeinsam mit E.
E. Gesellschaft zum Greifen, ein soziales Projekt. weiter»
Was wir haben
Unser Spiel besteht
aus mehreren Pfeifern und Tambouren sowie einem Major. Es spielt an den
Zunftfahrten, der Neijoorsaadringgede sowie an speziellen Anlässen.
Es besitzt einen eigenen Marsch, den «Fysymatäntli» gestiftet
von Altmeister Ernst Mollet.
Der Chor
singt jeweils an den Zunftfahrten und an speziellen Anlässen. Er
besteht aus 35 bis 40 aktiven Sängern, verteilt auf vier Männerstimmen.
Das Repertoire umfasst «fägige» Lieder in verschiedenen
Sprachen.
Unser Zunftschatz umfasst einige silberne Trinkgefässe
und befindet sich im Historischen Museum und wird an den Zunftfahrten
teilweise mitgeführt. Ein Wappenbuch, die Wappen der Vorstandsmitglieder
enthaltend wurde im Jahre 1618 angefangen und wird bis heute weiter geführt.
Es wird im Staatsarchiv Basel aufbewahrt.
Seit 2002 haben wir einen eigenen «Zunftwy»,
ein weisser spritziger Chasselas, und seit 2004 einen eigenen «Vorgsetztewy»,
ein roter fruchtiger Piemonteser, die jeweils bei festlichen Gelegenheiten,
wie z.B. der Zunftfahrt, ausgeschenkt werden.
Beide Weine, welche sich auch vorzüglich als
Geschenk eignen, können bei unserem Zunftbruder Stéphane Haller,
TopPharm Apotheke Gellert, Karl Jaspers-Allee 1, 4052 Basel, auch für
den Privatgebrauch gekauft werden.
Der weisse «Zunftwy» wird zudem durch unseren
Zunftbruder Michael Gisske im Restaurant
Caveau Bâle, Grünpfahlgasse 4, 4001 Basel und durch unseren
Zunftbruder Thomas Ammon in der Bergwirtschaft
Blauen Reben, Nenzlingerweg 57, 4223 Blauen, angeboten.
Zudem haben wir, um Flagge zu zeigen, eine eigene Zunftflagge.
Die Zunft hat etwa 200 Mitglieder.
Bedingungen für die Aufnahme in die Zunft:
Interesse am historischen und heutigen Zunftwesen der Stadt Basel, Interesse an der aktiven
Teilnahme an unserem Zunftleben resp. an unseren Aktivitäten, Stadt-Basler Bürgerrecht, staatsbürgerliches Pflicht-
und Verantwortungsbewusstsein, mindestens zwei Empfehlungen aktiver Zunftbrüder (Referenzen), Empfehlung der zunftinternen
Aufnahmekommission sowie Aufnahme durch den Vorstand.
Die zunftinterne Aufnahmekommission tagt einmal im Frühling und einmal im Herbst (jeweils nach den Stichtagen 31. März und 31. Oktober).
Die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Beruf ist heute nicht mehr Bedingung. Auch besteht keine Wohnsitzpflicht in der Stadt Basel.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Meister oder einen Vorgesetzten.
Aufnahmegesuch
Information der Zunftbrüder:
Durch unsere 1 - 2 mal jährlich erscheinende
Zunftzeitung «Stärnschnuppe»,
durch Aussendungen bei besonderen Gelegenheiten sowie im Internet.
Zudem durch das «Basler Banner», ein Publikationsorgan der Basler Zünfte.
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